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Praxisorientierte Spiritualität (3)

Eine Weltsicht, die bis zu einem gewissen Grad wissenschaftlich ist (wie bei M. Porete), muss nicht zur Abschaffung des Christentums führen. Die „Wiederkehr von Christus“ ist dann nicht widerlegt, wenn man (so wie Origenes) allegorisch denkt. Hingegen muss die Transsubstantiation als widerlegt betrachtet werden.

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Öko-Konservatismus (3)

Befindet sich jemand in einer kalten Region, kann er in eine warme Region auswandern. Oder er kann kälteisolierende Nano-Kleider tragen (ggf. mit durchsichtigem oder undurchsichtigem Nano-Kopfüberzug, der nur Augen und Mund freilässt). Ein Mensch kann im autonomen Zelt (mit Solarpaneel und Nano-Wasserreiniger) wohnen.

Praxisorientierte Spiritualität (2)

Wenn ein Mensch durch Alkohol oder durch einen Arbeitsunfall stirbt, kann man nicht unbedingt annehmen, dass er in eine bessere Welt gelangt. Unter bestimmten anderen Umständen ist der Tod aber dazu da, den Menschen in eine bessere Welt zu bringen. Der Tod ist nie auf ein biologisches Alter zurückzuführen. Auch Demenz ist nie auf ein biologisches Alter zurückzuführen, sondern z. B. auf Sinnleere im Leben. Reinkarnationstherapie kann gefährlich sein. Schamanisches Trommeln, animalischer Magnetismus, Biofeedback usw. sind gefährlich. Wenn die Menschen sich öko-spirituell verhalten, brauchen immer weniger (nicht unbedingt gar keine) Kinder geboren zu werden, die sich später um vermeintlich „Alte“ (in Wahrheit z. B. Berufskranke) kümmern müssen. Es brauchen auch keine Kinder geboren zu werden, die es nötig haben, sich in unserer Welt weiterzuentwickeln. Denn diese Kindern können alle in der Vergangenheit geboren worden sein. Nicht nur viele Träume haben eine Bedeutung, sondern auch viele Ereignisse. Neben dem (asiatischen) Christentum verdienen europäische heidnische Religionen die ihnen gebührende Anerkennung. Der Glaube an einen „Sohn Gottes“ ist ein überholter (veralteter) Guru-Glaube. Es gibt keinen Gott außerhalb der Natur. Es gibt einen Bereich in der Natur (und im Unbewussten), der dem Menschen (genauer: dem Ich-Bewusstsein) ewig unzugänglich ist. Es gibt nichts, das „erschaffen“ wurde. Es ist denkbar (aber nicht sicher), dass die Natur göttlich ist. Die Informationen, die aus dem Unbewussten kommen, können bis zu einem gewissen Grad von dem Ich-Bewusstsein verfälscht werden. Deswegen enthält z. B. die Johannes-Apokalypse, obwohl sie von hohem oder höchstem Geist berührt ist, auch Ungenauigkeiten. Es muss nicht unbedingt eine bestimmte Weltanschauung entwickelt werden, die für alle Menschen die Richtige ist. Sondern unter Umständen (aber nicht in jedem Fall) können zwei Menschen, die unterschiedliche Weltanschauungen haben, beide recht haben. Es braucht keine teuren Kirchengebäude zu geben; es genügt, dass es kirchliche Gemeindezentren gibt. Die Kirche sollte Geld ausgeben nur für Dinge, die den Menschen (oder anderen Lebewesen) wirklich helfen. Die Kirche braucht kein Geld auszugeben, um Gott einen Dienst zu erweisen. Denn Gott ist (falls er existiert) keine Person, für die man etwas tun könnte (oder die Gebete erhören könnte).

Öko-Konservatismus (2)

Der größte Teil der heutigen Musik wirkt wie eine (schädliche) Droge. In vielen Bereichen gibt es heute lebensfeindliche Erscheinungen, nicht nur in der Musik. Eine lebensfreundliche Musik ist z. B. „Eblouie par la nuit“ (ohne Gesang) sowie „Carmen“ von Bizet. Eine lebensfreundliche Naturphilosophie ist z. B. diejenige Giordano Brunos. Eine lebensfreundliche Psychologie ist z. B. diejenige C. G. Jungs. Eine lebensfreundliche Politik ist u. a. subsidiarisch. Usw. Möglicherweise wird sich der technische Fortschritt in der Zukunft verlangsamen (Plancksches Prinzip des wachsenden Aufwands). Unter Umständen ist sogar ein Rückschritt (evtl. nur in Teilbereichen) hilfreich. Befindet sich ein Urköstler in einer Region ohne Kälte, ist es sinnvoll, in einer primitiven Hütte (oder unter freiem Himmel) zu leben. Ein Mensch kann seine Fähigkeiten auch ohne berufliche Tätigkeit (und ohne hochentwickelte technische Geräte) vergrößern. Ein Langzeitarbeitsloser kann möglicherweise in einer anderen, rückschrittlicheren Welt eine Beschäftigung finden. Regionalprodukte sind wichtig. Im Jahr 2000 kam es vor, dass jemand eine Glühbirne mit Strom betrieb, der über Überlandleitungen geliefert wurde. Wenn im Jahr 2030 jemand eine LED-Lampe mit einem eigenen Nano- oder 3D-Druck-Solarpaneel betreibt, sind die Stromkosten (vorsichtig geschätzt) 1000-mal niedriger. Nicht nur für Konsumenten ist nachhaltige Wirtschaft wichtig, sondern auch für Produzenten. Wichtig sind Transport-Drohnen, Geopolymerzement, Verringerung von Erdaushub, Abfall-Verwertung, Tröpfchenbewässerung, Landwirtschaft ohne Pflug, Ernte-Roboter, reparaturfreundliche Produkte und Dienstleistungen, Nano-Wasserreinigung, langlebige Elektro-Lkw usw. Während einer Sabbatzeit kann ein Mensch (und das Klima) sich weiterentwickeln – auch ohne technischen und beruflichen Fortschritt. Diese Weiterentwicklung führt zu einer Verlängerung der Sabbatzeit. Die Menge an Nahrung, die ein öko-spiritueller Mensch benötigt, nimmt (im Laufe der Zeit) immer mehr ab. Ist die benötigte Nahrungsmenge sehr gering, so kann die Nahrung durch (über die Haut aufgenommene) Sonnenenergie ersetzt werden. Doch auch jemand, der von Sonnenenergie lebt, schadet u. U. anderen Lebewesen. Zum Beispiel kann es passieren, dass ein Jogger einen Käfer tottritt. Es stellt sich die Frage, ob erreicht werden kann, dass sich Lebewesen nicht mehr gegenseitig schaden. Dabei muss bedacht werden, dass es neben den bekannten schädlichen Prozessen weitere schädliche Prozesse geben kann, die (noch) unbekannt sind.

Praxisorientierte Spiritualität (1)

Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, diverse Herausforderungen zu meistern, die Natur zu schützen usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Durch Traumsteuerung (oder im halbwachen Zustand nach dem Aufwachen) kann man zu mystischen Erfahrungen (und Heilen wie Jesus) gelangen. Der Mensch (genauer: das Ich-Bewusstsein) kann mystische Erfahrungen nicht bewirken, sondern nur vorbereiten. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Traumsteuerung ist auch ohne luzides Träumen (das u. U. gefährlich ist) möglich. Man sollte sich nur dann einen luziden Traum wünschen, wenn man durch Traumdeutung herausgefunden hat, dass man dafür die nötige Reife hat. Oder man kann sich vor dem Einschlafen wünschen, dass sich nur Dinge ereignen, für die man die nötige Reife hat. Es ist gefährlich, während eines luziden Traumes zu versuchen, den eigenen schlafenden Körper wahrzunehmen. Luzide Träume dürfen nicht durch externe Reize (Drogen, akustische Signale usw.) herbeigeführt werden. Man kann sich fragen, ob eine Zeitdehnung in Träumen möglich ist. Zudem, wie sich Schlaf-Erlebnisse von Tiefschlaf-Erlebnissen (und Nahtod-Erlebnissen usw.) unterscheiden. Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern.

Öko-Konservatismus (1)

Es bedeutet eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher die Hirnströme von Schlafenden messen. Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Mensch psychisch krank wird, wenn er sich fragt (wie schon vorgekommen), ob das Leben nur eine Illusion ist. Das Leben ist real. Es kann in Teilbereichen auf wissenschaftlichen (und technischen) Fortschritt verzichtet werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Es sollte lange Sabbatzeiten (u. a. für Berufsgeschädigte) anstatt Rentenzeiten geben (es gibt kein biologisches Altern). Nicht-Berufstätige sollten in relativ kleinen Orten (insbesondere in Dörfern) wohnen. Berufstätige eher (aber nicht nur) in relativ großen Orten. Es ist sinnvoll, dort zu wohnen, wo man arbeitet (in Verbindung mit wirtschaftlicher Subsidiarität). Diese und weitere Maßnahmen (Hotelaufenthalte für Weiterqualifizierungen, Fernkurse, Fahrräder, Taxis usw.) führen dazu, dass fast alle Privatfahrzeuge (nicht Firmenfahrzeuge) überflüssig werden. Es ist sinnvoll, überflüssige Dinge (hohe Bevölkerungsdichte, nicht-leistungsgerechte Vermögen, Kreditwesen, Werbung, Urlaubsindustrie, Kirchengebäude, Luxusgüter, Rüstung usw.) abzuschaffen. Der Verbrauch muss gesenkt werden (neue Verfahren erhöhen die Recyclingquote, ein Nano-Akku hält über 300 Jahre, ein Öko-Auto fährt über 3 Mio. km, ein 1-Liter-Zweisitzer spart Sprit usw.). Ein Mensch kann im superbilligen 3D-Druck-Haus (klein, einstöckig, Wandstärke 9 cm) mit Nano-Wärmedämmung wohnen. Wenn die Menschen sich ökologisch verhalten, kommt es zu einer günstigen Erwärmung im Winter (siehe Wikipedia „Zeitreihe Lufttemperatur“, Messwerte in Dekaden). Das Klima ist (so wie das Leben) in der Lage, sich weiterzuentwickeln. In der Medizin sollte u. a. die Linsermethode gegen Krampfadern (auch dicke) eingesetzt werden. Es ist wichtig, den Konsum von tierischen Produkten (und Süßigkeiten und Eis) zu reduzieren oder einzustellen. Hat man eine bestimmte Reife, kann man sich vegan ernähren oder von Urkost ernähren (oder sogar fast nahrungslos leben). Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden (ohne Lohnausgleich). Wenn die Menschen tatkräftig und klug sind, werden berufliche Probleme immer mehr – und zusätzlich beschleunigt – abnehmen.